Pflanzenstrahler innen: Zimmerpflanzen stimmungsvoll anstrahlen
Ein Pflanzenstrahler steht im Blumentopf oder davor und leuchtet die Pflanze von unten an. Das Licht fällt durch die Blätter, wirft Schatten an Wand und Decke und macht eine große Monstera, eine Palme oder einen Ficus abends zum Mittelpunkt im Raum. Diese indirekte Pflanzenbeleuchtung ist Dekorationslicht und ersetzt keine Pflanzenlampe, setzt Zimmerpflanzen aber wirkungsvoll in Szene.
Wir empfehlen das 2er-Set „Jasmin“ von Dapo. Die kleinen Strahler werden mit einem Erdspieß direkt in die Topferde gesteckt und lassen sich frei ausrichten.
- 2 LED-Strahler mit je 1,5 Watt und 75 Lumen, zusammen 3 Watt
- Warmweißes Licht mit 2.700 Kelvin, Farbwiedergabe Ra 80 oder höher
- Erdspieß zum Einstecken in Blumentopf oder Pflanzkübel
- Steckertrafo mit Schalter am Kabel, Kabel 1 m und 1 m
- Klein und unauffällig: 5,5 cm Durchmesser, 15,5 cm hoch, Schutzart IP20 für innen
Pflanzen von unten beleuchten: So wirkt es am besten
- Große Blattpflanzen: Monstera, Strelitzie, Bananenpflanze oder Geigenfeige wirken mit einem Strahler im Topf, der schräg nach oben in die Blätter zeigt.
- Palmen und Yucca: Strahler dicht am Stamm platzieren, dann zeichnet sich die Krone als Schattenbild an der Decke ab.
- Pflanzengruppen: zwei Strahler von verschiedenen Seiten verhindern harte Schatten und leuchten mehrere Töpfe aus.
- Abstand zur Wand: Steht die Pflanze 30 bis 60 cm vor einer hellen Wand, entsteht das schönste Schattenspiel.
Warmweißes Licht um 2.700 Kelvin wirkt am gemütlichsten. Weitere Ideen für die Beleuchtung im Garten stehen auf der Seite Pflanzenbeleuchtung Outdoor.
Pflanzenstrahler innen ohne Kabel
Wo keine Steckdose in der Nähe ist, helfen Strahler mit Akku. Gut bewertet ist zum Beispiel der EZVALO Akku-Spot* mit 5.500-mAh-Akku, Fernbedienung, Timer und drei Lichtfarben. Er wird magnetisch an Wand oder Regal befestigt und leuchtet je nach Helligkeit 24 bis 150 Stunden mit einer Ladung. Für die indirekte Beleuchtung einer Pflanze von unten ist er weniger geeignet als ein Strahler mit Erdspieß, dafür lässt er sich frei im Raum platzieren.
Pflanzenstrahler oder Pflanzenlampe?
Ein Pflanzenstrahler mit wenigen Watt bringt der Pflanze kein nennenswertes Licht für die Photosynthese. Er leuchtet von unten, während Pflanzen Licht von oben brauchen, und ist mit 75 Lumen viel zu schwach. Wer die Pflanze nicht nur anstrahlen, sondern auch mit Licht versorgen möchte, braucht eine Pflanzenlampe, die von oben leuchtet:
- für einzelne große Pflanzen eine Pflanzenlampe zum Hinstellen mit Stativ,
- für vorhandene Strahler oder Spots ein Pflanzenlicht-Leuchtmittel als GU10 oder E27,
- für die Wohnzimmerdecke eine Pflanzenlampe fürs Wohnzimmer.
Beides lässt sich gut kombinieren: tagsüber die Pflanzenlampe für das Wachstum, abends der Strahler für die Stimmung. Wie viel Licht deine Pflanze braucht, zeigt der Lichtrechner.
Häufige Fragen
Was ist ein Pflanzenstrahler?
Ein kleiner Strahler, der im Topf oder davor steht und eine Pflanze von unten anstrahlt. Er dient der Dekoration und schafft indirektes Licht und Schattenspiele an Wand und Decke.
Hilft ein Pflanzenstrahler der Pflanze beim Wachsen?
Kaum. Dafür ist das Licht zu schwach und kommt von der falschen Seite. Für das Wachstum braucht es eine Pflanzenlampe, die von oben mit deutlich mehr Leistung leuchtet.
Gibt es Pflanzenstrahler für innen ohne Kabel?
Ja, Strahler mit eingebautem Akku. Sie werden per USB geladen und leuchten je nach Helligkeit einen bis mehrere Tage. Fest im Topf steckende Strahler mit Erdspieß gibt es meist nur mit Kabel.
Welche Lichtfarbe eignet sich zum Anstrahlen von Zimmerpflanzen?
Warmweiß mit 2.700 bis 3.000 Kelvin. Es wirkt gemütlich und lässt das Grün der Blätter natürlich aussehen.
Schadet der Strahler der Pflanze?
Nein. LED-Strahler mit wenigen Watt werden kaum warm. Die Erdspieße sollten aber nicht direkt neben empfindlichen Wurzeln oder in staunasser Erde stecken.



