Künstliches UV-Licht für Pflanzen: Die FRGROW UV-IR-Pflanzenlampe
Die meisten Pflanzenlampen liefern nur sichtbares Licht. Diese Lampe von FRGROW hat zusätzlich UV- und Infrarot-LEDs und deckt damit ein breiteres Spektrum ab, das dem Sonnenlicht näherkommt. Sie steht auf einem Standfuß und lässt sich in der Höhe verstellen, eignet sich also für Zimmerpflanzen, Kräuter und Sämlinge auf dem Tisch, der Fensterbank oder im Regal.
- 50 Watt tatsächliche Leistung mit 208 LEDs, Vollspektrum mit UV- und IR-Anteil
- Höhenverstellbarer Standfuß von 40 bis 64 cm
- Daisy-Chain-Funktion: bis zu drei Lampen an einer Steckdose
- Ein-/Aus-Schalter am Kabel
Eine Zeitschaltuhr ist nicht eingebaut. Für gleichmäßige Leuchtzeiten gehört deshalb eine Zeitschaltuhr an die Steckdose. Wer lieber eine Lampe mit eingebautem Timer möchte, findet passende Modelle bei der Pflanzenlampe stehend und im Kaufberater.
Wachsen Pflanzen unter künstlichem Licht?
Ja. Für die Photosynthese ist es egal, ob das Licht von der Sonne oder von einer Lampe kommt. Pflanzen nutzen vor allem Licht zwischen 400 und 700 Nanometern, also blaues, grünes und rotes Licht. Moderne LED-Pflanzenlampen liefern genau diesen Bereich. Kräuter, Salat und Tomaten wachsen in Indoor-Farmen ausschließlich unter künstlichem Licht. Auch Zimmerpflanzen, Orchideen und Sämlinge kommen mit einer Pflanzenlampe ohne einen Sonnenstrahl aus, wie der Artikel Können Pflanzen ohne Sonnenlicht überleben? zeigt.
Reicht Pflanzen künstliches Licht?
Das hängt von der Lichtmenge ab, nicht von der Lichtquelle. Eine Deckenlampe oder eine normale LED-Birne reicht für Pflanzen fast nie: Sie liefert an der Pflanze meist nur ein paar hundert Lux. Zimmerpflanzen brauchen 3.000 bis 9.000 Lux über 10 bis 12 Stunden, Kräuter und Tomaten deutlich mehr. Eine Pflanzenlampe mit 25 bis 50 Watt schafft das aus 30 bis 40 cm Abstand.
Ob die Lichtmenge für deine Pflanze reicht, berechnet der Lichtrechner aus Lampe, Abstand und Leuchtdauer. Richtwerte für einzelne Arten stehen in der Tabelle zur Lichtstärke.
Was bringt künstliches UV-Licht?
UV-Licht ist für das Wachstum nicht nötig. In kleinen Mengen hat es aber Vorteile: Pflanzen bilden mehr Farbstoffe und Aromastoffe, die Blätter werden kräftiger und der Wuchs bleibt kompakter. Außerdem gewöhnen sich Jungpflanzen, die später nach draußen kommen, unter UV-Licht leichter an die Sonne. Die UV-LEDs in Pflanzenlampen liefern ausschließlich UV-A in geringer Menge und sind für Menschen unbedenklich, solange man nicht direkt aus kurzer Entfernung in die Lampe schaut.
Ausführlich erklärt das der Ratgeber Brauchen Pflanzen UV-Licht?. Weitere Lampen mit UV-Anteil zeigt die Übersicht UV-Lampe für Pflanzen.
Künstliches Sonnenlicht und Tageslicht für Pflanzen
Lampen, die als „künstliches Sonnenlicht“ oder Tageslicht verkauft werden, unterscheiden sich stark. Gute Pflanzenlampen mit Vollspektrum geben weißes Licht ab, das alle Farben enthält und im Wohnraum natürlich wirkt. Tageslichtlampen gegen den Winterblues sind dagegen sehr hell, aber nur für kurze Zeit und große Abstände gedacht und für Pflanzen meist nicht geeignet. Mehr dazu auf den Seiten Sonnenlicht-Lampe für Pflanzen, Tageslichtlampe für Pflanzen und im Ratgeber LED-Vollspektrum.
Künstliche Beleuchtung für Zimmerpflanzen, Orchideen und Tomaten
Zimmerpflanzen
Grüne Zimmerpflanzen wie Monstera, Ficus oder Palmen brauchen künstliches Licht vor allem im Winter und an Plätzen abseits des Fensters. 10 bis 12 Stunden mit einer Lampe von 20 bis 40 Watt reichen meist aus. Passende Modelle für einzelne Arten finden sich in der Kategorie Pflanzenlampen für Zimmerpflanzen.
Orchideen
Orchideen wie die Phalaenopsis kommen mit weniger Licht aus als viele denken, vertragen aber keine pralle Sonne. Künstliches Licht von oben mit 10 bis 12 Stunden am Tag hilft ihnen im Winter, neue Blütenrispen zu bilden. Eine passende Lampe zeigt die Seite Pflanzenlampe für Orchideen.
Tomaten
Tomaten gehören zu den Pflanzen mit dem höchsten Lichtbedarf. Für die Anzucht reicht eine kleine Lampe, für Blüten und Früchte unter künstlichem Licht braucht es ein kräftiges Grow-Panel und 14 bis 16 Stunden Licht am Tag. Mehr dazu im Artikel Tomaten zu Hause anbauen und bei der Anzuchtlampe für Tomaten.
Künstliches Licht für Pflanzen im Winter
Von Oktober bis März liefert ein Fensterplatz oft nur ein Zehntel des Sommerlichts. Zimmerpflanzen wachsen dann kaum, Kübelpflanzen im Winterquartier werfen Blätter ab. Mit 8 bis 12 Stunden künstlichem Licht am Tag kommen sie gesund durch den Winter. Welche Pflanzen wie viel Licht brauchen, steht im Ratgeber Pflanzenlampe zur Überwinterung. Lampen speziell für das Winterquartier zeigt die Seite UV-Lampe für Pflanzen im Winter.
Häufige Fragen
Reicht Pflanzen künstliches Licht?
Ja, wenn die Lichtmenge stimmt. Eine Pflanzenlampe mit 25 bis 50 Watt aus 30 bis 40 cm Abstand und 10 bis 14 Stunden Leuchtdauer ersetzt das Tageslicht für Zimmerpflanzen, Kräuter und Sämlinge. Normale Raumbeleuchtung reicht nicht.
Wachsen Pflanzen auch bei künstlichem Licht?
Ja. Photosynthese funktioniert mit künstlichem Licht genauso wie mit Sonnenlicht. Entscheidend sind das Spektrum zwischen 400 und 700 Nanometern und genug Helligkeit über ausreichend viele Stunden.
Welches künstliche Licht ist am besten für Pflanzen?
LED-Pflanzenlampen mit Vollspektrum. Sie sind sparsam, werden kaum warm und liefern alle Farben, die Pflanzen nutzen. Rot-blaues Licht wirkt ebenfalls, ist im Wohnraum aber unangenehm lila.
Brauchen Pflanzen künstliches UV-Licht?
Nein, zum Wachsen nicht. Ein kleiner UV-Anteil fördert aber Farbe, Aroma und kompakten Wuchs und erleichtert Jungpflanzen später den Umzug nach draußen.
Ist UV-Licht von Pflanzenlampen schädlich?
Pflanzenlampen enthalten nur wenig UV-A-Licht. Für Pflanzen ist das unbedenklich, für Menschen ebenfalls, solange man nicht lange direkt aus kurzer Entfernung in die Lampe schaut.
Kann man Pflanzen mit einer normalen LED-Lampe beleuchten?
Grundsätzlich ja, aber normale LED-Lampen sind für Räume gemacht und liefern an der Pflanze zu wenig Licht. Eine Pflanzenlampe bündelt das Licht und bringt es nah an die Blätter.




