Vier Barrina T5 LED-Leisten, einzeln schaltbar, für Stecklinge und Anzucht

Pflanzenlampe für Stecklinge

42,99 €

  • 4 T5-LED-Leisten mit je 29 cm, zusammen 20 Watt, 5.000 K
  • Jede Leiste einzeln schaltbar, Licht in vier Stufen
  • Verkettbar bis 16 Leisten, Montage mit Klebeband, Clips oder Kabelbindern
  • Ohne Timer, mit Zeitschaltuhr kompatibel
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Pflanzenlampe für Stecklinge: T5-LED-Leisten, einzeln schaltbar

Stecklinge bilden Wurzeln am besten bei hellem, aber nicht zu starkem Licht, gleichmäßiger Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit. Auf der Fensterbank fehlt im Winter oft das Licht, in der prallen Sonne vertrocknen die Triebe. Eine LED-Lampe, deren Helligkeit sich abstufen lässt, gibt Stecklingen von Zimmerpflanzen, Kräutern, Tomaten oder Rosen ein sanftes, gleichmäßiges Licht.

Wir empfehlen dafür das T5-4er-Set von Barrina. Vier schmale LED-Leisten mit je 29 cm Länge lassen sich nebeneinander über Anzuchtschalen, Gläsern oder Mini-Gewächshäusern anbringen. Weil jede Leiste einen eigenen Schalter hat, bestimmst du die Lichtmenge über die Zahl der eingeschalteten Leisten: eine Leiste für frisch gesteckte Stecklinge, zwei bis vier, sobald sich Wurzeln bilden.

  • 4 Leisten mit je 5 Watt, zusammen 20 Watt und 96 LEDs, Vollspektrum mit 5.000 Kelvin
  • Jede Leiste einzeln schaltbar, das Licht lässt sich in vier Stufen abstufen
  • Verkettbar: bis zu 16 Leisten in einer Reihe an einer Steckdose
  • Montage mit doppelseitigem Klebeband, Clips oder Kabelbindern, die Leisten sind nicht magnetisch
  • Ohne Timer: laut Hersteller mit Zeitschaltuhren und Smart-Plugs kompatibel

Die Leisten haben keinen eingebauten Timer. Für eine feste Leuchtdauer gehört deshalb eine Zeitschaltuhr an die Steckdose, siehe Zeitschaltuhr für Pflanzenlampen. Bei Amazon hat das Set 4,5 Sterne bei 92 Bewertungen.

Brauchen Stecklinge Licht zum Wurzeln?

Ja, in den meisten Fällen. Stecklinge mit Blättern betreiben Photosynthese und holen sich dadurch die Energie für die Wurzelbildung. Ohne Licht wachsen sie langsam oder faulen. Gleichzeitig vertragen sie weniger Licht als bewurzelte Pflanzen, weil ihnen Wurzeln zum Wasseraufnehmen fehlen und sie leicht vertrocknen. Als Richtwert gelten:

  • Lichtstärke: etwa 3.000 bis 8.000 Lux, deutlich weniger als für Kräuter in der Wachstumsphase
  • Leuchtdauer: 14 bis 18 Stunden, dazu mindestens 6 Stunden Dunkelheit
  • Temperatur: 20 bis 25 °C
  • Luftfeuchtigkeit: hoch, deshalb unter einer Haube, einem Mini-Gewächshaus oder einer transparenten Tüte

Mehr zur Beleuchtung junger Pflanzen steht im Artikel Beleuchtung für Setzlinge, Keimlinge und Stecklinge.

Stecklinge 24 Stunden beleuchten?

Nein. Dauerlicht rund um die Uhr bringt Stecklingen keinen Vorteil, sondern stresst sie. Mit 16 bis 18 Stunden Licht und einer Dunkelphase von 6 bis 8 Stunden wurzeln sie genauso schnell und bleiben gesünder. Eine Zeitschaltuhr schaltet die Leisten jeden Tag zur gleichen Zeit ein und aus. Warum Pflanzen eine Nachtruhe brauchen, steht im Artikel Warum Pflanzen nachts kein Licht brauchen.

Abstand und Helligkeit bei Stecklingen

  • Abstand: 20 bis 40 cm über den Stecklingen. Mit nur einer oder zwei Leisten und etwas mehr Abstand beginnen.
  • Helligkeit: Steigere die Zahl der Leisten erst, wenn die Stecklinge angewachsen sind. Werden die Blätter hell oder schlaff, ist das Licht zu stark oder zu nah.
  • Haube nicht direkt unter der Lampe: Unter einer Haube staut sich Wärme. LED-Leisten werden kaum warm, trotzdem darf die Haube nicht dicht an der Lampe anliegen.

Wie viel Licht ankommt, schätzt der Lichtrechner, zum Beispiel mit „Eigene Angabe“ und 20 Watt. Für Anzucht und Jungpflanzen gibt es außerdem die Seiten Anzuchtkasten mit Licht und Lampe zum Pflanzen vorziehen. Eine andere Bauform mit LED-Band zeigt die Seite LED Band Pflanzenlicht.

Stecklinge bewurzeln: So klappt es

  • Zeitpunkt: Kopfstecklinge von Zimmerpflanzen wie Efeutute, Monstera oder Philodendron wurzeln ganzjährig, im Frühjahr am schnellsten. Kräuter wie Minze und Basilikum bewurzeln auch im Wasserglas.
  • Substrat: nährstoffarme Anzuchterde oder ein Gemisch aus Erde und Perlite, siehe Substrat bei Pflanzen.
  • Wasser: Erde feucht, nicht nass halten. Im Wasserglas alle paar Tage das Wasser wechseln.
  • Luft: Haube täglich kurz abnehmen, damit sich kein Schimmel bildet.
  • Danach: Sobald sich Wurzeln zeigen, nach und nach an mehr Licht gewöhnen und eintopfen.

Häufige Fragen

Brauchen Stecklinge Licht zum Wurzeln?

Ja, die meisten Stecklinge brauchen helles, aber nicht zu starkes Licht, etwa 3.000 bis 8.000 Lux über 14 bis 18 Stunden. Direkte Mittagssonne vertragen sie nicht.

Wie lange sollte das Licht für Stecklinge an sein?

14 bis 18 Stunden am Tag, mit mindestens 6 Stunden Dunkelheit. 24 Stunden Licht sind nicht nötig und stressen die Pflanzen.

Welche Lampe eignet sich für Stecklinge?

Eine LED-Lampe mit Vollspektrum, die dicht über den Stecklingen hängt und sich dimmen oder abstufen lässt. Schmale T5-Leisten sind dafür gut geeignet, weil sie viel Fläche gleichmäßig ausleuchten.

Wie weit sollte die Lampe von den Stecklingen entfernt sein?

Meist 20 bis 40 cm. Bei geringem Abstand weniger Leisten einschalten oder die Helligkeit herunterdrehen, damit die Blätter nicht verbrennen.

Können Stecklinge ohne Lampe auf der Fensterbank wurzeln?

Im Sommer an einem hellen Platz ohne pralle Sonne ja. Im Winter reicht das Tageslicht oft nicht, die Stecklinge wurzeln langsam oder gar nicht. Dann hilft eine Lampe.

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